AKTUELLE URAUFFÜHRUNGEN:

"Kohlbein und Schatz"
Theater im Keller, Graz
Premiere: 25. 1. um 20:00 Uhr
Weitere Termine: 27.1., 28.1., 2.2., 3.2., 4.2., 8.2., 10.2., 11.2.,
15.2., 16.2., 17.2., 23.2., 24.2., 25.2.
Infos: http://www.tik-graz.at/

Der Unternehmer Hans Kohlbein und der Bürgermeister Josef Schatz waren einmal gute Freunde. Das Scheitern gemeinsamer riskanter illegaler Finanzgeschäfte hat sie entzweit und Kohlbein ins Gefängnis gebracht. Ihre Frauen sind Schwestern, Rivalinnen im Wettlauf um Anerkennung und Einfluss. Grete Kohlbein war immer jene, die anscheinend vom Schicksal begünstigt wurde, bis zum beruflichen Scheitern ihres Mannes, das die Villa, einst stolzer Familienbesitz, Grete Kohlbein zuspielte, die seitdem ihre Überlegenheit auskostet. Nach der vorzeitigen Entlassung aus dem Gefängnis fordert Hans Kohlbein nun die Wiederherstellung der alten Familienordnung, die ihm aber verweigert wird. Ein spannender und kurzweiliger Austausch von inner- und interfamiliären Gemeinheiten, inspiriert von Henrik Ibsens „John Gabriel Borkman“, bei dem am Ende alle ihr Gesicht verloren haben.









"Cous Cous gibt nicht auf"
Theaterzentrum Deutschlandsberg
Premiere: 11. 2. um 17 Uhr
Weitere Termine: 12.2., 18.2., 19.2., 25.2., 26.2.
http://www.theaterzentrum.at/

In einem Küchenschrank wartet Gemüse darauf, endlich zu einem gesunden Essen verkocht zu werden: der Bioapfel Adalbert, die bodenständige Kartoffel Kathi, die konventionell-hübsche Tomate Romana und das kaltgepresste native Olivenöl Olivia. Doch niemand kommt, um sie abzuholen. Als die ersten braunen Flecken auftauchen, macht sich Verdruss unter den Küchenschrankbewohnern breit. Ihre größte Sorge ist, vergessen worden zu sein und auf dem Biomüll zu landen, ohne ihr Schicksal erfüllt zu haben ... mit ihren Vitaminen den
Menschen zu dienen. Da wird plötzlich Cous-Cous zu ihnen in den Schrank gestellt. Ausgerechnet dieser freundliche Fremde motiviert die Gruppe, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich gemeinsam auf den Weg in die Wunderküche der Zauberfrucht Zakiki zu Kaki zu machen. Durch Mut und Zusammenhalt meistern sie alle Hürden und Hindernisse auf ihrem Weg.










Kunstbuch
Sichtvermerke

Sichtvermerke
reise.grafik.buch

24 Gedichte von Martin Ohrt in Bleisatz
5 Radierungen von Bent Grunewald
EUR 160,-- (inkl. Portokosten)


Blaue Schuhe
Stück für Menschen ab 5

Ludwig, der Königssohn, fühlt sich von seinem Vater nicht verstanden und ständig kontrolliert. Seine Versuche, dagegen zu rebellieren, scheinen zunächst erfolglos. Doch in Sarah, einem Mädchen, das sich in das Schloss schleicht, findet er eine Verbündete. Sie ist auf der Suche nach ihrer Mutter, die spurlos verschwunden ist, und erhofft sich von Ludwig Hilfe.
Die eigentlichen Regierungsgeschäfte hat längst der Minister übernommen, da der König seit dem Tod seiner Frau die Lust am Regieren verloren hat. Der Minister verabreicht dem König regelmäßig Tropfen, die ihm angeblich über den Schmerz hinweghelfen sollen, in Wahrheit ihn aber ruhig stellen, sodass der Minister umso leichteres Spiel mit ihm hat. Der Minister missbraucht das Vertrauen des Königs zu seinem eigenen Vorteil, führt Gesetze ein wie jenes, welches das Tragen blauer Schuhe vorschreibt und ihm nebenbei Bestechungsgelder der Schuhmacher einbringt.
Sarahs Mutter wurde, weil sie sich öffentlich gegen das Befolgen dieses unsinnigen Gesetzes ausgesprochen hatte, als Aufwieglerin eingesperrt. Sarah und Ludwig versuchen nun, sie zu befreien, werden jedoch geschnappt und ins Gefängnis gesperrt. Es gelingt ihnen schließlich durch eine List, sich selbst und Sarahs Mutter zu befreien.
Inzwischen hat der Minister dem König sogar schon die Krone gestohlen, doch dieser schöpft allmählich Verdacht. Während der Minister sich als neuer König aus dem Schloss schleicht, um sich dem Volk zu zeigen, wird er von den Kindern und Sarahs Mutter überwältigt und in die Toilette gesperrt.
Ludwig, Sarah und ihre Mutter berichten dem König, was geschehen ist, es kommt zur Versöhnung, der König und Sarahs Mutter verlieben sich ineinander.

Personen:

König
Minister
Ludwig, Königssohn
Sarah, Mädchen aus dem Volk
Sarahs Mutter
Wächter

Textprobe


Klavierstunde
Stück

Jasmina Isabella Schönbeck leidet unter Epilepsie und wird deshalb von ihrer Mutter Gertrude Anabella ständig kontrolliert. So beschließt diese, dass Jasmina wieder mit dem Klavierspielen beginnen soll, da sie ja ohnehin für kaum eine andere berufliche Tätigkeit geeignet sei. Jasmina sträubt sich zunächst dagegen, bis sie Nico, ihren neuen Klavierlehrer, kennen lernt und sich in ihn verliebt, es aber ihm gegenüber nicht zugeben will. Auch den Annäherungsversuchen Joes, eines jungen Mannes, widersteht sie hartnäckig.
Die Mutter hingegen unternimmt von Anfang an Versuche, den Klavierlehrer für sich zu gewinnen, allerdings ohne Erfolg. Zudem hat sie wenig Gefallen an den Avancen, die Joe ihrer Tochter macht, da sie Joe für einen ungehobelten Bengel hält.
Doch im weiteren Verlauf bleibt nichts beim Alten: Joe wird Zeuge eines epileptischen Anfalls von Jasmina und bemüht sich fürsorglich um sie, Nico erfährt von Jasminas Krankheit, Gertrude Anabella stellt sich gegen eine mögliche Beziehung der beiden und engagiert einen neuen Klavierlehrer, der von Jasmina boykottiert wird. Jasmina misstraut Nicos Liebesbeteuerungen, und zugleich spitzt sich der Konflikt mit ihrer Mutter zu. Gertrude Anabella findet immer mehr Gefallen an Joe, der sich als gar nicht so ungehobelt entpuppt.
Erst nach ihrem Ausbruch aus der mütterlichen Fürsorge gesteht sich Jasmina endlich ihre Liebe zu Nico ein, aber erst nach einem weiteren epileptischen Anfall kommt es endlich zur Versöhnung zwischen den beiden, und zugleich finden ihre Mutter und Joe zueinander, wenn auch vielleicht nur für einen Moment.

Personen:

Jasmina Isabella Schönbeck, 17 Jahre
Anabella Getrude Schönbeck, deren Mutter
Nico Strabinski, Konzertpianist
Joe Baier, junger Mann
Notarzt

Textprobe


Uraufführung

5. Mai 2004
Theater im Keller, Graz
Münzgrabenstraße 35

Überall Ausland

Ein Dorfwirtschaftsidyll, irgendwo in Österreich. Eine Dorfgemeinschaft, die gemeine Sache macht. Die Pfründe sind seit Generationen fest verteilt. Der Wirt ist Bürgermeister und Dorfrichter. Sein Saufkumpan der Dorfgendarm.
Ein Landstrich, der an seiner Enge zu ersticken droht.
Die Wirtstochter, die ihren Träumen noch ein Leben schuldig weiß.
Drei russische Einwanderer, die auf Aufnahme hoffen. Und auf das schnelle Geld. Dann das böse Erwachen, noch vor dem Leichenschmaus.
Ein hemmungsloser Ausbund an Dorfgemeinheit. Ein Ausland, das überall möglich wäre. Nicht nur in Österreich.

Personen und ihre Darsteller:
Alois Zechner, Wirt, Bürgermeister und Dorfrichter Bernd Sracnik
Ludmilla Zechner, seine Frau Ute Walluschek-Wallfeld
Steffi, deren achtzehnjährige Tochter Andrea Tatschl
Viktor Kapow, junger russischer Einwanderer Alexander Kropsch
Iwan Karaschow, russischer Einwanderer / Kommissar Iwo Alfred Haidacher
Ilona Karaschowa, seine Frau Eva Weutz
Sepp Hödlmoser, Dorfgendarm Georg Gröchenig
Hermine Hödlmoser, seine Frau Agnes Julia Redl

Regie:
Reinhold Ulrych

Ort:
Der Mikrokosmos eines Dorfgasthauses in einem abgeschiedenen österreichischen Gebirgstal nahe Schaunabelkirchen

Textprobe

Presseberichte:

Leipziger Volkszeitung
Mitteldeutsche Zeitung, Halle (Saale)
Megaphon, Graz
Kleine Zeitung, Graz

 

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