IN ARBEIT:
Die Geschichte vom kleinen Drachen
Stück für junge Menschen ab 3
Die Prinzessin fühlt sich von ihren Eltern nicht
verstanden, denn niemals haben sie Zeit, um sich mit ihr ernsthaft
zu beschäftigen. Eines Abends kommt es zum Streit, die Prinzessin
läuft davon, in den Wald, wo sie plötzlich auf den kleinen
Drachen trifft. Dieser ist auf der Suche nach seinen verschwundenen
Eltern. Nach anfänglichem Zögern beschließt die
Prinzessin, ihm dabei zu helfen.
Inzwischen ist im Schloss das Abendessen bereitet, König
und Königin machen sich Sorgen um ihre Tochter und schicken
den Diener los, um die Prinzessin zu suchen.
Als der Diener die Prinzessin in Gegenwart des Drachens findet,
wähnt er diese in Gefahr und verjagt den Drachen. Die Prinzessin
ist entrüstet darüber, und nur widerwillig lässt
sie sich vom Diener in das Schloss zurückbringen.
Nachdem der König vom kleinen Drachen erfahren hat, befiehlt
er seinem Diener, gemeinsam mit dem Jäger das Tier einzufangen
und ins Schloss zu bringen. Diener und Jäger machen sich
auf den Weg, um den Befehl auszuführen. Die Prinzessin schleicht
den beiden nach.
Sie klettert auf einen Baum, um einen bessern Überblick zu
haben. Da bricht plötzlich der Ast, auf dem sie sitzt, und
sie fällt in den Fluss. Sie ruft um Hilfe, Diener und Jäger
eilen herbei, um sie zu retten. Doch es gelingt ihnen nicht. Da
schwimmt plötzlich der kleine Drache herbei und rettet die
Prinzessin vor dem Ertrinken
Personen:
Prinzessin
Kleiner Drache
König
Königin
Diener
Jäger
Textprobe
Kunstbuch
Sichtvermerke
Sichtvermerke
reise.grafik.buch
24 Gedichte von Martin Ohrt in Bleisatz
5 Radierungen von Bent Grunewald
EUR 160,-- (inkl. Portokosten)
NEU:
Blaue Schuhe
Stück für Menschen ab 5
Ludwig, der Königssohn, fühlt sich von seinem
Vater nicht verstanden und ständig kontrolliert. Seine Versuche,
dagegen zu rebellieren, scheinen zunächst erfolglos. Doch
in Sarah, einem Mädchen, das sich in das Schloss schleicht,
findet er eine Verbündete. Sie ist auf der Suche nach ihrer
Mutter, die spurlos verschwunden ist, und erhofft sich von Ludwig
Hilfe.
Die eigentlichen Regierungsgeschäfte hat längst der
Minister übernommen, da der König seit dem Tod seiner
Frau die Lust am Regieren verloren hat. Der Minister verabreicht
dem König regelmäßig Tropfen, die ihm angeblich
über den Schmerz hinweghelfen sollen, in Wahrheit ihn aber
ruhig stellen, sodass der Minister umso leichteres Spiel mit ihm
hat. Der Minister missbraucht das Vertrauen des Königs zu
seinem eigenen Vorteil, führt Gesetze ein wie jenes, welches
das Tragen blauer Schuhe vorschreibt und ihm nebenbei Bestechungsgelder
der Schuhmacher einbringt.
Sarahs Mutter wurde, weil sie sich öffentlich gegen das Befolgen
dieses unsinnigen Gesetzes ausgesprochen hatte, als Aufwieglerin
eingesperrt. Sarah und Ludwig versuchen nun, sie zu befreien,
werden jedoch geschnappt und ins Gefängnis gesperrt. Es gelingt
ihnen schließlich durch eine List, sich selbst und Sarahs
Mutter zu befreien.
Inzwischen hat der Minister dem König sogar schon die Krone
gestohlen, doch dieser schöpft allmählich Verdacht.
Während der Minister sich als neuer König aus dem Schloss
schleicht, um sich dem Volk zu zeigen, wird er von den Kindern
und Sarahs Mutter überwältigt und in die Toilette gesperrt.
Ludwig, Sarah und ihre Mutter berichten dem König, was geschehen
ist, es kommt zur Versöhnung, der König und Sarahs Mutter
verlieben sich ineinander.
Personen:
König
Minister
Ludwig, Königssohn
Sarah, Mädchen aus dem Volk
Sarahs Mutter
Wächter
Textprobe
IN ARBEIT:
Klavierstunde
Stück
Jasmina Isabella Schönbeck leidet unter Epilepsie
und wird deshalb von ihrer Mutter Gertrude Anabella ständig
kontrolliert. So beschließt diese, dass Jasmina wieder mit
dem Klavierspielen beginnen soll, da sie ja ohnehin für kaum
eine andere berufliche Tätigkeit geeignet sei. Jasmina sträubt
sich zunächst dagegen, bis sie Nico, ihren neuen Klavierlehrer,
kennen lernt und sich in ihn verliebt, es aber ihm gegenüber
nicht zugeben will. Auch den Annäherungsversuchen Joes, eines
jungen Mannes, widersteht sie hartnäckig.
Die Mutter hingegen unternimmt von Anfang an Versuche, den Klavierlehrer
für sich zu gewinnen, allerdings ohne Erfolg. Zudem hat sie
wenig Gefallen an den Avancen, die Joe ihrer Tochter macht, da
sie Joe für einen ungehobelten Bengel hält.
Doch im weiteren Verlauf bleibt nichts beim Alten: Joe wird Zeuge
eines epileptischen Anfalls von Jasmina und bemüht sich fürsorglich
um sie, Nico erfährt von Jasminas Krankheit, Gertrude Anabella
stellt sich gegen eine mögliche Beziehung der beiden und
engagiert einen neuen Klavierlehrer, der von Jasmina boykottiert
wird. Jasmina misstraut Nicos Liebesbeteuerungen, und zugleich
spitzt sich der Konflikt mit ihrer Mutter zu. Gertrude Anabella
findet immer mehr Gefallen an Joe, der sich als gar nicht so ungehobelt
entpuppt.
Erst nach ihrem Ausbruch aus der mütterlichen Fürsorge
gesteht sich Jasmina endlich ihre Liebe zu Nico ein, aber erst
nach einem weiteren epileptischen Anfall kommt es endlich zur
Versöhnung zwischen den beiden, und zugleich finden ihre
Mutter und Joe zueinander, wenn auch vielleicht nur für einen
Moment.
Personen:
Jasmina Isabella Schönbeck, 17 Jahre
Anabella Getrude Schönbeck, deren Mutter
Nico Strabinski, Konzertpianist
Joe Baier, junger Mann
Notarzt
Textprobe
Uraufführung
5. Mai 2004
Theater
im Keller, Graz
Münzgrabenstraße 35
Überall
Ausland
Ein Dorfwirtschaftsidyll, irgendwo in Österreich.
Eine Dorfgemeinschaft, die gemeine Sache macht. Die Pfründe
sind seit Generationen fest verteilt. Der Wirt ist Bürgermeister
und Dorfrichter. Sein Saufkumpan der Dorfgendarm.
Ein Landstrich, der an seiner Enge zu ersticken droht.
Die Wirtstochter, die ihren Träumen noch ein Leben schuldig
weiß.
Drei russische Einwanderer, die auf Aufnahme hoffen. Und auf das
schnelle Geld. Dann das böse Erwachen, noch vor dem Leichenschmaus.
Ein hemmungsloser Ausbund an Dorfgemeinheit. Ein Ausland, das
überall möglich wäre. Nicht nur in Österreich.
Personen und ihre Darsteller:
Alois Zechner, Wirt, Bürgermeister und Dorfrichter Bernd
Sracnik
Ludmilla Zechner, seine Frau Ute Walluschek-Wallfeld
Steffi, deren achtzehnjährige Tochter Andrea Tatschl
Viktor Kapow, junger russischer Einwanderer Alexander Kropsch
Iwan Karaschow, russischer Einwanderer / Kommissar Iwo Alfred
Haidacher
Ilona Karaschowa, seine Frau Eva Weutz
Sepp Hödlmoser, Dorfgendarm Georg Gröchenig
Hermine Hödlmoser, seine Frau Agnes Julia Redl
Regie:
Reinhold Ulrych
Ort:
Der Mikrokosmos eines Dorfgasthauses in einem abgeschiedenen österreichischen
Gebirgstal nahe Schaunabelkirchen
Textprobe
Presseberichte:
Leipziger Volkszeitung
Mitteldeutsche Zeitung, Halle (Saale)
Megaphon, Graz
Kleine Zeitung, Graz
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